Derbysieg in letzter Minute

SVN - TSV Mühlhausen 1:0 Tor: Luca Okwieka


Nach der schmachvollen Niederlage unter der Woche beim FV Langenalb wollte man mit dem Bietderby gegen den TSV Mühlhausen schnell wieder in die richtige Spur finden. Wie in jedem Bietderby tut man sich gewohnt schwer den Gegner spielerisch vor Herausforderungen zu stellen, sondern muss zumeist über kämpferische Akzente den Erfolg erzwingen. So stellte man sich erneut auf eine schwierige Aufgabe ein, bei der man Geduld bewahren muss, um am Ende als Sieger vom Platz gehen zu können.


Wie zu erwarten, waren an diesem Spieltag schöne Spielszenen Mangelware. Torchancen ergaben sich meist durch Standardsituationen oder Unachtsamkeiten in der Verteidigung.


Der Gegner versuchte durch lange Bälle seine Stürmer in Aktion zu setzen, doch die Neuhausener Abwehr hatte sich darauf bestens eingestellt und konnte diese Angriffsversuche im Kollektiv vereiteln. Auf der anderen Seite hatte man hier und da ein paar Abschlüsse in Richtung gegnerisches Gehäuse. Dennoch: Die beiden Torhüter wurden in der ersten Hälfte des Spiels nicht sonderlich gefordert. Nach dem Seitenwechsel hatte zunächst der Gegner durch zwei Neuhausener Unachtsamkeiten die Möglichkeit für den ersten Torerfolg zu sorgen, doch scheiterte am überragend agierenden SVN-Goalie.


Im Anschluss hatte dann der SVN Möglichkeiten den ersten Treffer zu erzielen, doch der Gegner konnte im letzten Moment den Ball von der Torlinie kratzen oder warf sich im entscheidenden Moment vor den Ball. Mit zunehmender Spieldauer geriet das Spiel immer mehr auf Messers Schneide. Wer den ersten Nadelstich setzt, wird das Spiel gewinnen.


In der 88. Spielminute konnte man einen Angriff erfolgreich zu Ende spielen und Luca

Okwieka traf zum viel umjubelten 1:0. Im Anschluss konnte der Gegner keine Gegenwehr mehr aufbringen, und das Spiel endete folgerichtig mit 1:0.


Unterm Strich ist man glücklich mit dem 1:0-Sieg. Über ein 0:0 hätte man sich auch nicht beklagen können. Mit etwas Pech hätte das Spiel sogar verloren gehen können. „Doch seis drum“, die drei Punkte tun gut und geben hoffentlich Aufschwung für das Nachholspiel am Mittwoch gegen Höfen.

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